Der Physiker Hans-Peter Dürr (1929-2014) über Wissen im digitalen Zeitalter. – Das vollständige Interview findet ihr hier.
Der Berliner Politologe Elmar Altvater (1938-2018) über die globalen wirtschaftlichen Folgen der immer extremeren Ungleichheit. – Das vollständige Gespräch findet ihr hier.
– Elmar Altvater, Birgit Mahnkopf: „Grenzen der Globalisierung. Ökonomie, Ökologie und Politik in der Weltgesellschaft.“ Münster 2007.7
– Elmar Altvater: „Marx neu entdecken.“ VSA, Hamburg 2012.
– Elmar Altvater: „Engels neu entdecken.“ VSA hamburg 2015.
– Elmar Altvater: „Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine radikale Kapitalismuskritik.“ Westfälisches Dampfboot, Münster 2018.8
Stefan Fuchs (Wissenschaftsjournalist) im Gespräch mit Silvia Bovenschen (1946-2017). Die Literaturwissenschaftlerin und Essayistin Silvia Bovenschen prägte 1979 mit ihrer Veröffentlichung „Die imaginierte Weiblichkeit“ eine Generation feministischer Literaturwissenschaftler:innen.
– Silvia Bovenschen: „Die imaginierte Weiblichkeit. Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weiblichen.“ Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1979.
– Silvia Bovenschen: „Älter werden. Notizen.“ S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2006.
– Silvia Bovenschen: „Lug & Trug & Rat & Streben.“ S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2018 (posthum).
Christoph Burgmer besucht Kairos informelle Stadtviertel wie Manshiat Nasser und die Totenstadt: Bewohner berichten von Wohnungsnot, schlechten Wasser‑ und Abwassersystemen, Arbeitslosigkeit, Schattenwirtschaft und dem täglichen Überlebenskampf. Zugleich beleuchtet die Sendung die sozialen, politischen und religiösen Folgen von Privatisierung und staatlichem Versagen sowie persönliche Lebensgeschichten von Familien und AktivistInnen vor Ort. Die vollständige Sendung hier.
Christoph Burgmer: Tausend Tage Hoffnung. Kinzelbach Verlag, Mainz 2017, ISBN 978-3-942490-31-3.
Karin Beindorff im Gespräch mit Paul Parin (1916-2009). Der Schweizer Psychologe, Ethnologe und Schriftsteller gilt als einer der maßgeblichen Mitbegründer:innen der Ethnopsychoanalyse. Das vollständige Gespräch hier.
– Paul Parin mit Goldy Parin-Matthèy und Fritz Morgenthaler: „Die Weißen denken zu viel. Psychoanalytische Untersuchungen bei den Dogon in Westafrika.“ Atlantis, Zürich 1963 und EVA, Hamburg 2006.
– Paul Parin mit Goldy Parin-Matthèy und Fritz Morgenthaler: „Fürchte Deinen Nächsten wie Dich selbst. Psychoanalyse und Gesellschaft am Modell der Agni in Westafrika.“ Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971 und Psychosozial, Gießen 2006.
– Paul Parin: „Noch ein Leben. Eine Erzählung. Zwei Versuche.“ Kore, Freiburg 1990 und Psychosozial, Gießen 2003.
– Paul Parin: „Karakul. Erzählungen.“ Hamburg 1993.
Christoph Burgmer im Gespräch mit Bahman Nirumand (geb. 1936). Der in Berlin lebende Journalist ist Autor zahlreicher Bücher über den Iran. In Teheran 1936 geboren kam er mit 14 Jahren nach Deutschland. Der Germanist, Philosoph und Iranist übersetzte persische Literatur ins Deutsche und begleitete analytisch und engagiert die politische Entwicklung in Iran seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der besten Kenner der iranischen politischen Verhältnisse. Das vollständige Gespräch hier.
– Bahman Nirumand: „Persien, Modell eines Entwicklungslandes oder Die Diktatur der Freien Welt.“ Rowohlt, Reinbek 1967.
– Bahman Nirumand mit Keywan Daddjou: „Mit Gott für die Macht. Eine politische Biographie des Ayatollah Chomeini.“ Rowohlt, Reinbek 1987.
– Bahman Nirumand: „Feuer unterm Pfauenthron. Verbotene Geschichten aus dem persischen Widerstand.“ Rotbuch Verlag, Hamburg 1985.
– Bahman Nirumand mit Belge Yayınlar: „Iran – hinter den Gittern verdorren Blumen.“ Rowohlt, Reinbek 1985.
– Bahman Nirumand: „Leben mit den Deutschen.“ Rowohlt, Reinbek 1989.
– Bahman Nirumand: „Fremd bei den Deutschen. 1991.“ Rowolth, Reinbeck 1991.
– Bahman Nirumand: „Angst vor den Deutschen. Terror gegen Ausländer und der Zerfall des Rechtsstaates.“ Rowohlt, Reinbek 1992.
– Bahman Nirumand: „Iran-Report.“ Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, seit 2001. (erschien bis Ende 2021 monatlich).
– Bahman Nirumand: „Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müsste. Autobiographie.“ Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011.
– Bahman Nirumand: „Iran Israel Krieg – Der Funke zum Flächenbrand.“ Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2012.
– Bahman Nirumand: „Der mühsame Weg in die Freiheit. Iran zwischen Gottesstaat und Republik.“ zu Klampen Verlag, Springe 2022.
Nadja Luer (Berliner Journalistin) im Gespräch mit Anna-Lena von Hodenberg (Gründerin von HateAid). In dem Gespräch beschreibt Anna-Lena von Hodenberg die Arbeit von Hate Aid. Das vollständige Gespräch hier.
Hajo Funke (geb. 1944) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er lehrte von 1993 bis zur Emeritierung 2010 am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Sein Schwerpunkt liegt auf den Untersuchungen zu Rechtsextremismus und Antisemitismus in Deutschland. Das vollständige Gespräch hier.
– Hajo Funke: „Die Höcke-AFD. Vom rechtsextremen Haufen zur rechtsextremen „Flügel“-Partei.“ VSA Verlag, Hamburg 2020.
– Hajo Funke: „Black lives matter in Deutschland. George Flooyd und die Diffamierung von Achille Mbembe als antisemit.“ VSA Verlag, Hamburg 2021.
– Hajo Funke: „Ukraine – Verhandeln ist der einzige Weg zum Frieden.“ Die Buchmacherei, Berlin 2023.
– Hajo Funke: „AFD-Masterpläne. Die rechtsextreme Partei und die Zerstörung der Demokratie.“ VSA Verlag, Hamburg.2024.
Christoph Burgmer im Gespräch mit Christoph Butterwegge (geb. 1951). Der Politiloge und Armutsforscher Christoph Butterwegge erläutert in diesem Gespräch, wie Armut aktuell die europäischen und die deutsche Demokratie gefährdet.Das vollständige Gespräch hier.
– Christoph Butterwegge / Carolin Butterwegge: „Kinder der Ungleichheit. Wie sich die Gesellschaft ihrer Zukunft beraubt.“ Campus Verlag, Frankfurt a.M. 2021.
– Christoph Butterwegge: „Umverteilung des Reichtums.“ PapyRossa Verlag, Köln 2024.
– Christoph Butterwegge: „Deutschland im Krisenmodus. Infektion, Invasion und Inflation als gesellschaftliche Herausforderung.“ Beltz Verlag, Weinheim 2024.
Stefan Fuchs (Wissenschaftsjournalist) im Gespräch mit André Glucksmann (1937-2015). Die Eltern des französischen Philosophen und Essayisten André Glucksmann waren seit 1933 in Deutschland im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Seine Mutter schloß sich später der Résistance an. André Glucksmann studierte Philosophie, schloss sich 1968 den französischen Maoisten an. André Glucksmann engagierte sich für die Militäraktionen des Westens in Afghanistan und im Irak und stand der russischen Außenpolitik kritisch gegenüber. Das vollständige Gespräch hier.
– André Glucksmann: „Philosophie des Widerstands, Sokrates oder Heidegger.“ Passagen Verlag, Wien 2012.
– André Glucksmann: „Philosophie der Abschreckung.“ DVA, Stuttgart 1984.
– André Glucksmann: “ Köchin und Menschenfresser – Über die Beziehung zwischen Staat, Marxismus und Konzentrationslager.“ Wagenbach, Berlin 1979.